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Der etwas andere Gottesdienst in der Karwoche

oder: mit Jesus auf dem Weg zu Passion und Auferstehung

Liebe Gemeindemitglieder und Gäste, neben den feierlichen Formen des österlichen Triduums an den "gesetzten" drei Orten unserer Pfarrei: Neu-Anspach (P. Roy), Niederreifenberg (P. Dennis) und Usingen (P. Johnpaul), wird in diesem Jahr - nach alphabetischer Reihenfolge - auch in Wehrheim (Pfr. Lawatsch) zum Gedenken an Jesu letztes Abendmahl und die Kreuzigung und Auferstehung des Herrn eingeladen.

In Wehrheim werden die Gottesdienste eine etwas andere Form haben und deshalb etwas länger dauern (ca. 2 Std.), und sie werden an jeweils zwei Gottesdienstorten mit etwas Fußweg dazwischen gefeiert!:

Am Gründonnerstag beginnen wir um 20.00 Uhr im Pfarrheim mit der Erinnerung an jene Pesachfeier, die Jesus und seine Jünger damals vermutlich gehalten haben - ziehen von dort zum Evangelium und der anschließenden Fußwaschung in die Kirche - und sind eingeladen, an diesem besonderen Tag, den Herrn unter den beiden Gestalten des gewandelten Brotes und des Weines zu empfangen.

Auch am Karfreitag versammeln wir uns zunächst um 15.00 Uhr wieder im Pfarrheim, hören den ersten Teil der Leidensgeschichte, die Johannes uns im Evangelium überliefert hat - und gehen dann mit dem Kreuz ein Stück "Kreuzweg" in die Kirche. Bei der Kreuzverehrung dort, sind auch alle Gottesdienstteilnehmer/innen eingeladen, ihr persönliches Kreuz symbolisch am Kreuz des Herrn abzuladen.

Auch der Karsamstag beginnt um 21.00 Uhr zunächst am Osterfeuer vor dem Pfarrheim. Wir ziehen dann mit der brennenden Osterkerze, dem Symbol für den auferstandenen Herrn, in die noch dunkle Kirche, und werden uns nach den Schriftlesungen und der Weihe des Taufwassers noch einmal ausdrücklich an unsere eigene Taufe erinnern und uns zu ihr bekennen. Im Anschluss an die Osternachtsfeier sind die Gottesdienstteilnehmer/innen - wie an vielen Orten - zur Agape noch einmal ins Pfarrheim eingeladen!

Die jeweils längere Dauer der Gottesdienste kann uns helfen, uns dem österlichen Geschehen besser zu nähern!

Ich freue mich - gemeinsam mit meinen indischen Mitbrüdern - mit Ihnen gemeinsam diese intensivsten und bedeutendsten Tage des Kirchenjahres im Gebet und im feierlichen Miteinander zu begehen.

Mit herzlichen Grüßen und guten Wünschen

Paul Lawatsch, Pfr.