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Historie

Die Ersterwähnung des Ortes datiert auf das Jahr 950.

  • Im Jahr 1950 wurde dieses Ereignisses in besonderer Weise gedacht und ein Gedenkstein in exponierter Lage eingeweiht.

 

Eckpunkte, die für uns als Kirchengemeinde von Bedeutung sind und waren

Die Niederreifenberger Kirchengeschichte beginnt im Jahr 1901, mit der Errichtung einer Pfarrvikarie, die mit einem eigenen Geistlichen besetzt wurde.

  • Die Geschichte Niederreifenbergs ist eng verzahnt mit Oberreifenberg, da bis zur Errichtung eines eigenen Gotteshauses die Kirche in Oberreifenberg Pfarrkirche für beide Orte war.
  • Am 27.06.1897 wurde der Grundstein für eine Kapelle gelegt.
  • Die Einweihung vollzog am 7.07.1898 Pfarrer Keller von Oberreifenberg. Somit verfügten die Niederreifenberger über ein eigenes Gotteshaus, in dem allerdings noch keine regelmäßigen Gottesdienste stattfanden, dies war erst ab 1901 möglich.
  • Von den am 6.07.1898 eingeweihten beiden Glocken ist noch heute die Josefs Glocke vorhanden.
  • Bereits im Jahr 1906 wurde ein Erweiterungsbau notwendig.
  • Die schlechte Ausführung der Handwerksarbeiten hat eine Ursache darin, dass die verwendeten Baumaterialien von schlechter Qualität waren, entgegen der Kostenvoranschlagung.
  • An Weihnachten 1906 spielte erstmals eine Orgel in der Kirche.
  • Das erweiterte Gotteshaus wurde am 24.06.1908 vom Limburger Domkapitular Göbel eingeweiht, bei reger Anteilnahme der Bevölkerung.
  • Die im ersten Weltkrieg entnommen zwei Glocken kamen nach dessen Ende nicht zurück, so dass sich die Kirchengemeinde entschloss drei Stahlglocken zu kaufen, die fortan zum Gottesdienst einladen sollten.
  • Am 4.11. 1924 trafen die drei neuen Glocken in Niederreifenberg ein.
  • Die Unterbringung der Glocken war zunächst nicht geklärt, so dass bis zur Errichtung eines Glockenturms eine Zwischenlagerung nötig wurde. Diese Lagermöglichkeit fand man auf dem Anwesen von Heinrich Hammer.
  • Der Grundstein für den Glockenturm wurde am 29.8.1925 gelegt, die Vollendung schließlich gelang am 19.09.1925. Somit konnten die Glocken erstmals läuten.
  • Das Gotteshaus in der Ortsmitte diente bis 1980 den Gläubigen aus Niederreifenberg als Pfarrkirche.
  • Mit der Einweihung des Gemeindezentrums am 30.11.1980 endete die Nutzung und das Gebäude wurde verkauft, es dient heute als Wohnhaus und Atelier.