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Gertrudiskapelle

Oberhalb des Oberreifenberger Ortskerns steht auf einem Plateau die St. Getrudiskapelle.

  • In der Gertrudiskapelle - ehemals Hl. Kreuz Kapelle - befindet sich im Innenraum auf der linken Seite ein Grabstein der letzten Familienmitglieder des Hauses Reifenberg (Ritter Philipp Ludwig von Reiffenberg).
  • Der exakte Zeitpunkt der Erbauung der ehem. Hl. Kreuz Kapelle lässt sich nicht nachweisen, jedoch können aus der Festschrift zum 200 jährigen Bestehen der Gemeinde Seelenberg 1896 der 5.10.1711 entnommen werden.  

Die Kapelle geht auf ein Gelübde des Oberreifenbergers Johann Georg Müller zurück. Dieser litt unter einer halbseitigen Lähmung und gelobte, er werde eine Hl. Kreuz-Kapelle errichten, wenn er geheilt würde. Er wurde geheilt und bat den seinerzeitigen Landesherrn Casimir Graf Waldbott von Bassenheim, den Onkel von Philipp Ludwig von Reiffenberg, die Kapelle bauen zu lassen.

Die Kapelle wurde nach Bauplänen von Benedikt Burtscher, der auch das Bassenheimer Palais entwarf, errichtet und vom Mainzer Weihbischof Edmund Gedult von Jungenfeld konsekriert.

 

Den Namen Gertrudiskapelle trägt sie seit dem Jahr 1934

  • 1926 schlug ein Blitz in die Kapelle ein und beschädigte sie sehr stark, sodass eine Sanierung notwendig wurde.
  • Diese Sanierung finanzierte der Arzt Dr. Heinrich Burkhard im Jahr 1934. Im Andenken an seine Mutter, Frau Gertrude Burkhard, wurde die Kapelle der Heiligen Gertrud geweiht.