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Kirchenpatrone

 

Auch heute von Heiligen lernen

 

Die Verehrung von tugendhaften Menschen als nachahmenswerte Vorbilder gab es schon in der jungen Kirche der ersten Jahrhunderte.

  • Märtyrer und Glaubenszeugen wurden bereits in frühschristlicher Zeit als Patrone für Kirchen benannt.
  • Man verehrte sie als Vorbilder im Glauben sowie als Fürsprecher bei Gott.
  • In der Absicht, auch den Menschen unter den Schutz und die Fürsprache eines Heiligen zu stellen, wurde es zur Zeit der Kirchenväter Sitte, Kindern Namen von Heiligen zu geben. Ab dem Mitelalter verstärkte sich die Tradition , den Namenstag als besonderen Tag des Schutzpatrons zu begehen.

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle zwei bedeutende Schutzpatrone unseres Kirchortes vorstellen und Sie einladen sich über sie zu informieren:

Sankt Georg

Märtyrer (3./4. Jh.), Nothelfer, Gedenktag: 23. April, Hauptpatron der Pfaffenwiesbacher Pfarrkirche, Hochaltar-Statue von Caspar Weis (1891).

In der sog. „Goldenen Legende“ steht der Sieg des Hl. Georg über den Drachen für die Überwindung des Bösen durch den Glauben im Mittelpunkt, so wie der Epheserbrief rät: „Vor allem greift zum Schild des Glaubens! Mit ihm könnt ihr alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen.“ (Eph 6,16)

 

 

Sankt Barbara

Märtyrerin (3. Jh.), Nothelferin, Gedenktag: 4. Dezember, Nebenpatronin der Pfaffenwiesbacher Pfarrkirche, Hochaltar-Statue von Caspar Weis (1891).

Nach der Legende wurde die Heilige durch ihren Vater in einen Turm gesperrt, um sie dem Einfluss der Christen zu entziehen. Das verhinderte aber nicht ihr unerschütterliches Glaubensbekenntnis, so wie der erste Timotheusbrief mahnt: „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist und für das du vor vielen Zeugen das gute Bekenntnis abgelegt hast.“ (1 Tim 6,12)